Exportations suisses de matériel de guerre et d'armement

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Alpes-Lasers-Technik für Elbit und Civan

Catégorie de biens: Dual-Use-Güter (GKG) Unklar

Rauch und Feuer an einem Hochhaus in Gaza-Stadt nach einem israelischen Angriff, 07.10.2023. Ali Hamad / APAimages für WAFA; Commons-VRT-Freigabe 2023102210002537. Via Wikimedia Commons. Kontextbild des Gazakriegs; kein Beleg für den Einsatz Schweizer Güter oder eine Verbindung zu diesem Angriff. Lizenzprüfung: 2026-09-26.
Rauch und Feuer an einem Hochhaus in Gaza-Stadt nach einem israelischen Angriff, 07.10.2023.

CC BY-SA 3.0

Alpes Lasers versandte am 31. Juli 2025 zwei Halbleiterlaser über Zürich an Elbit Systems in Israel. Die Laser des Unternehmens können zivil oder militärisch verwendet werden. Lieferdokumente wurden von The Ditch, WAV, Beobachter und Heidi.news ausgewertet. Am 3. April 2024 bewilligte das SECO Alpes Lasers die vorübergehende Ausfuhr von 500 Quantenkaskaden-Laserdioden im Wert von 2,073 Millionen Franken an Civan Advanced Technologies in Jerusalem. Die Bewilligung nennt Verkapselung und Tests als Zweck und eine Dauer von 90 Tagen. Bewilligung 8047215 nennt als Güter Quantum Cascade Laser Diodes RT-CW FP-QCL. Die vollständige Kontrollposition ist 6A005.d.1.a.2.

Effet de la révision proposée de la loi sur le matériel de guerre

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Israel durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Israel einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Israel geliefert haben (5’009 Mio. TIV).

Pays

Conflits

Entreprises

Période

Temporäre Ausfuhrbewilligung 2024; Lieferung an Elbit 2025

Sources