Exportations suisses de matériel de guerre et d'armement

Retour à la liste

Gestohlene Mirage-Pläne für Israel

Catégorie de biens: Unklar

Alfred Frauenknecht, Mitarbeiter von Sulzer, gab 1968–1969 geheime Unterlagen zur Herstellung des Mirage-Triebwerks ATAR an israelische Agenten weiter. Das Bundesgericht stellte 1971 fest, dass er damit militärische Geheimnisse verraten hatte.

Effet de la révision proposée de la loi sur le matériel de guerre

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Israel durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Israel einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Israel geliefert haben (5’009 Mio. TIV).

Pays

Entreprises

Période

1968–1969; Urteil 1971

Sources