Exportations suisses de matériel de guerre et d'armement

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Militärgüter für Mohammed bin Zayid trotz Sudan-Kritik

Catégorie de biens: Kriegsmaterial

Mohammed bin Zayid, Washington, 15. Mai 2017. U.S. Air Force Tech. Sgt. Brigitte N. Brantley / U.S. Secretary of Defense; Flickr; Bildausschnitt. Via Wikimedia Commons. Porträt zur Illustration; Aufnahme stammt nicht zwingend aus dem Exportjahr. Lizenzprüfung: 26.09.2026.
Mohammed bin Zayid, Washington, 15.

CC BY 2.0

Die Schweiz exportierte 2024 Kriegsmaterial für knapp fünf Millionen Franken und in den ersten drei Quartalen 2025 für rund 2,5 Millionen Franken in die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Lieferungen betrafen Ersatzteile für Flugabwehrsysteme sowie Schusswaffen für private oder sportliche Zwecke. Die Motion 25.4778 verlangte wegen der Rolle der Emirate im Sudankonflikt einen Exportstopp. Der Bundesrat erklärte in seiner Antwort, ihm lägen keine Informationen über eine Weiterleitung Schweizer Kriegsmaterials in den Sudan vor.

Effet de la révision proposée de la loi sur le matériel de guerre

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte die Vereinigten Arabischen Emirate durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für die Vereinigten Arabischen Emirate einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert haben (9’818 Mio. TIV).

Pays

Conflits

Période

2024–2026

Sources