Exportations suisses de matériel de guerre et d'armement

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MPS-Präzisionstechnik für Israel

Catégorie de biens: Besondere militärische Güter

MPS Micro Precision Systems erhielt 2017 eine Ausfuhrbewilligung nach Israel für Bauteile der Kategorie ML4 im Wert von mehr als 850’000 Franken. Diese Kategorie umfasst unter anderem Komponenten für Bomben, Torpedos und Flugkörper; die genaue Art der Bauteile blieb öffentlich unbekannt.

Effet de la révision proposée de la loi sur le matériel de guerre

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Israel durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Israel einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Israel geliefert haben (5’009 Mio. TIV).

Pays

Entreprises

Période

2017

Sources