PC-7 für Saddam Hussein und Ruhollah Chomeini
Catégorie de biens: Besondere militärische Güter

Effet de la révision proposée de la loi sur le matériel de guerre
Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Irak und Iran durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Irak und Iran einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als Drittstaaten könnten zum Beispiel die folgenden Staaten dienen, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen geliefert haben: Irak: USA (3’948 Mio. TIV).
Pays
Conflits
Entreprises
Période
PC-7-Lieferungen ab 1980; Iran-Geschäft 1983; Halabdscha-Debatte 1988
Sources
- GSoA-Zitig Nr. 138, Juni 2009, S. 5
- La Liberté, 26.10.2009, S. 8: Exportation d’armes — Les couacs de l’histoire suisse (Samuel Jordan; mit Interview Simon Plüss)
- WOZ Die Wochenzeitung, 07.05.2015, S. 1: Waffenhandel — Die lukrative Pilatus-Methode (Jan Jirát)
- Tribune de Genève, 24.05.1997: Le Pilatus est dans le collimateur des tiers-mondistes depuis vingt ans (Hauptartikel: O. G.; weitere Texte: C. T.; Foto: Olivier Heeb / AURA)
- Friedenspolitik Nr. 46, 1988
- Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr: Giftgasangriff auf Halabdscha am 16.03.1988
- Tages-Anzeiger, 30.11.1988 (in der zeitgenössischen Faktensammlung genannt; Original nicht eingesehen)