Exportations suisses de matériel de guerre et d'armement

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Schweizer Fliegerabwehr an Salmans Ölanlage

Catégorie de biens: Kriegsmaterial

Oerlikon GDF-003 35-mm-Zwillingskanone, Taiwan, 13.08.2011. 玄史生 / Wikimedia Commons (Eigenaufnahme). Via Wikimedia Commons. Illustration der Oerlikon-35-mm-Familie; kein Nachweis der konkreten Lieferung. Lizenzprüfung: 2026-09-26.
Oerlikon GDF-003 35-mm-Zwillingskanone, Taiwan, 13.08.2011.

CC BY-SA 3.0

Zum Schutz der saudischen Ölverarbeitungsanlage Abqaiq waren vor dem Angriff vom 14. September 2019 Flugabwehrgeschütze vom Typ Oerlikon GDF mit Skyguard-Feuerleitung stationiert. Der Waffenforscher Michael Duitsman identifizierte die Stellungen anhand von Satellitenbildern. Die Schweizer Herkunft der von Oerlikon Contraves gefertigten Systeme wurde im Januar 2020 Gegenstand der Debatte über Rüstungsexporte an Saudi-Arabien während des Jemenkriegs.

Effet de la révision proposée de la loi sur le matériel de guerre

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Saudi-Arabien durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Saudi-Arabien einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Saudi-Arabien geliefert haben (24’295 Mio. TIV).

Pays

Conflits

Entreprises

Période

Stationierung vor dem Angriff vom September 2019; Berichte 2019–2020

Sources