Exportations suisses de matériel de guerre et d'armement

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Schweizer Schutzschilde für israelische Gefängniseinheiten

Catégorie de biens: Besondere militärische Güter

Rauch und Feuer an einem Hochhaus in Gaza-Stadt nach einem israelischen Angriff, 07.10.2023. Ali Hamad / APAimages für WAFA; Commons-VRT-Freigabe 2023102210002537. Via Wikimedia Commons. Kontextbild des Gazakriegs; kein Beleg für den Einsatz Schweizer Güter oder eine Verbindung zu diesem Angriff. Lizenzprüfung: 2026-09-26.
Rauch und Feuer an einem Hochhaus in Gaza-Stadt nach einem israelischen Angriff, 07.10.2023.

CC BY-SA 3.0

Knight Shield aus Bursins lieferte ballistische Schutzschilde an eine Spezialeinheit der israelischen Gefängnisverwaltung. Zwei SECO-Bewilligungen vom 18. Januar und 15. Februar 2024 umfassen insgesamt neun Schilde. Die Lieferungen wurden öffentlich diskutiert, nachdem B’Tselem Misshandlungen durch israelische Gefängniseinheiten dokumentiert hatte. Die Bewilligungen 8046255 und 8046618 erfassen drei beziehungsweise sechs Schilde im Gesamtwert von 30’063.70 Franken. Als Importeur ist B.Safe Security verzeichnet, als Empfänger die Special Operations Unit der Israel Prison Services. Enthalten sind die Modelle Chaos Ritter V7++, Hammer K, Orks und Chaos II. Die Lieferungen sind in der SRF/RTS-Berichterstattung dokumentiert.

Effet de la révision proposée de la loi sur le matériel de guerre

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Israel durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Israel einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Israel geliefert haben (5’009 Mio. TIV).

Pays

Conflits

Entreprises

Période

Januar–Februar 2024

Sources